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Bild: Nitya Misra, Down The Drain, 2025 (Filmstill)

Down The Drain, Bangalore 2025, 22:10 min

Down The Drain ist ein Dokumentar- und Spielfilm über das Abwassersystem von Bangalore, der aus der Perspektive einer Frau erzählt wird, die versehentlich eine Uhr die Toilette hinunterspült. Auf dem Weg, den die Uhr von der Toilette aus zurücklegt, erhält die Erzählerin Einblicke in die Rohre und Menschen, die das Abwassersystem der Stadt ausmachen, und beobachtet das System und seine Bestandteile durch Gespräche mit verschiedenen Menschen. Dieses Projekt wurde von der Science Gallery Bengaluru in Auftrag gegeben und von Rohini Nilekani Philanthropies finanziert.
Der Film kombiniert verschiedene Medien und Formate, um eine Geschichte zu erzählen und Gespräche mit Menschen zu führen, die Teil der verschiedenen Ebenen des Abwassersystems der Stadt sind. Ich hatte die Gelegenheit, mit einigen Künstlern zusammenzuarbeiten und verschiedene visuelle Formen zu erkunden, darunter Schattenpuppen, Collage-Animation und 2D-Animation, um dieses Projekt zu visualisieren.

Out The Door, 504, Bangalore 2021, 10:13 min

Out The Door, 504 ist ein Liebesbrief an das Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Diese persönliche Erzählung wurde während der Pandemie mit einer Telefonkamera gefilmt und dokumentiert meine Familie bei den Vorbereitungen zum Auszug aus dem Haus, in dem sie über zwanzig Jahre lang lebte. Der Film ist eine Beobachtung über die Bindungen, die wir zu Häusern aufbauen, und wie bewohnte Räume zu uns sprechen. Durch den Film stelle ich in Frage, was „Zuhause“ bedeutet.

Nitya Misra ist eine unabhängige Filmemacherin mit Sitz in Bangalore. In ihrer Arbeit beobachtet und zelebriert sie die scheinbar belanglosen Momente des täglichen Lebens.
Ihre Arbeit umfasst verschiedene Filmformate, darunter Werbefilme, abendfüllende Spielfilme, Kurzspielfilme, Musikvideos und Kurzdokumentationen. Sie nutzt Techniken des visuellen Geschichtenerzählens, um Video, Schrift, Erinnerung, Musik und digitale Medien miteinander zu verweben und so die außergewöhnlichen Aspekte des alltäglichen Lebens in urbanen Räumen zu feiern.
Als Künstlerin möchte sie mit ihrer Arbeit den Betrachter daran erinnern, dass unser Leben, so klein und unbedeutend es auch erscheinen mag, im Großen und Ganzen voller Schönheit und Wunder ist.
Ihre Arbeiten wurden auf mehreren Filmfestivals in Indien und international gezeigt, darunter das Indian Film Festival Stuttgart, das Indian Film Festival of Melbourne und Arthouse Asia.