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Ulrike und Günther-Jürgen Klein, Anne Staszkiewicz





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Ausstellung vom 13. November 2019 bis 22. Januar 2020

Ulrike und Günther-Jürgen Klein

In „Der Tod ist nur ein Vorhang“ zeigen Ulrike und Günther-Jürgen Klein eine Installation aus ihrem surrealistischen B-MOVIE-Gesamtkunstwerk.

Episode 10, Kapitel 12

Durch die unendlichen Weiten des Alls schwebt die Amöbe II.

Mit einer nachdenklichen Falte auf der hübschen Stirn scannt Evelyne durch die panoramaverglaste Kuppelfront die unendliche Weite: „Wann schlagen wir los?!“ – „Wir warten noch“, kommt es lässig aus der Tiefe des Raumes. Gaspards kantiges Kinn bewegt sich kaum bei diesen Worten. Mit wenigen Schritten tritt er nach vorn, an die Seite der Gefährtin. „Auf was?“, fragt Evelyne mit dunkler Stimme.

„Die korrekte Frage muß lauten: Auf wen?“, klärt Professor Frauenschuh, der sich dezent im Hintergrund gehalten hatte, die Freunde auf.

In diesem Augenblick, ringeldibingel, klingelt es freundlich an der Tür. Wer mag das sein?

Auf einem verspratzten Schwarzweissmonitor erkennt man vage ein heftig winkendes Männlein mit wallendem Haupthaar.

„Hallöooh! Ich bin’s!“, krächzt es frohgemut aus dem Lautsprecher.

Potztausend! Das ist ja der Prof. Dr. Caspar David Friedrich Mannheimer!

 

Anne Staszkiewicz

Einfach nur zu gehen ist das Unangestrengteste. Bei den Bildern von Anne Staszkiewicz befindet man sich mitten auf dem Weg, wo Farbe sich gehen lässt, als bewege mab sich wie durch eine Landschaft auf dem Wege des geringsten Widerstandes.
Der eine oder andere Balken im Blick dient als Orientierungshilfe und markiert die Schnittstellen des Papiers, hält es zusammen und lässt an eine Landkarte erinnern.
Zwar weiß niemand, wohin die Reise geht, aber hin und wieder gibt ein Hund oder eine mehr oder weniger lebendige Figur einen Kommentar, um vielleicht verstehen zu helfen, oder um wenigstens etwas von der Einsamkeit zu nehmen, welche diese Stimmungskarten erzeugen.