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Im Zentrum der eigenen Peripherie





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(Foto: CorneliaCottia)

Donnerstag, 9. August | Beginn 19:00 Uhr

Im Zentrum der eigenen Peripherie

Performances

Kuratiert von Anja Ibsch
und Teena Lange

#4 Andrea Saemann

Im Laufe des Jahres laden Anja Ibsch und Teena Lange sechs Künstler*innen in das studio im HOCHHAUS ein, in deren künstlerischer Praxis vorwiegend Performance-Kunst im Zentrum steht. Egal ob Künstler*innen oder nicht: als handelnde Personen können wir alle zwischen Handlungen unterscheiden, die wir vollziehen oder unterlassen. Dabei spielen Zeit, Ort und Absicht oft eine ganz eigene Rolle. Warum ist es sinnvoll, von unterlassenen Handlungen zu reden? Nicht jeder Akt und nicht jede Tat müssen von einem selbst handeln, man kann auch mit einer gewissen Distanz über sich selbst berichten. Vor allem dann, wenn in einer Situation etwas Erwartetes nicht vollzogen wird. Was ist zentral, was ist un-/angemessen und was soll eigentlich die Peripherie sein?

Es wird individuelle Einführungen zu den Personen und Performances geben und anschließende moderierte Gesprächsrunden. Die Galerieräume könnten peripher verlassen werden. 

Andrea Saemann lebt und arbeitet in Basel als Performerin, Kuratorin und Netzwerkerin. Nach ihrem Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (bei Marina Abramovic und Bernhard J. Blume) arbeitet die Künstlerin gerne in und mit künstlerischen Initiativen und Plattformen.  1998-2000 prägte sie mit monatlichen Einladungen den Kaskadenkondensator Basel als Raum für Performancekunst. 2002-2012 arbeitete sie mit «Performance Saga» an einer Aktualisierung und Vermittlung von Performancegeschichte. 2011-2017 koordiniert sie den Performancepreis Schweiz, ist 2014 Mitbegründerin von PANCH, dem Performance Art Netzwerk CH und kuratiert seit 2014 das «International Performance Art Giswil».

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Nächste Termine:

20. September 2018 – Esther Neff  

06. Dezember 2018 – Dolanbay

 

 

Donnerstag, 12. Juli | Beginn 19:00 Uhr

Im Zentrum der eigenen Peripherie

Performances

Kuratiert von Anja Ibsch
und Teena Lange

#3 Sandra Johnston

Im Laufe des Jahres laden Anja Ibsch und Teena Lange sechs Künstler*innen in das studio im HOCHHAUS ein, in deren künstlerischen Praxis Performance-Kunst im Zentrum steht. Egal ob Künstler*innen oder nicht: als handelnde Personen können wir alle zwischen Handlungen unterscheiden, die wir vollziehen oder unterlassen. Dabei spielen Zeit, Ort und Absicht oft eine ganz eigene Rolle. Warum ist es sinnvoll, von unterlassenen Handlungen zu reden? Nicht jeder Akt und nicht jede Tat müssen von einem selbst handeln, man kann auch mit einer gewissen Distanz über sich selbst berichten. Vor allem dann, wenn in einer Situation etwas Erwartetes nicht vollzogen wird. Was ist zentral, was ist un-/angemessen und was soll eigentlich die Peripherie sein?

Es wird individuelle Einführungen zu den Personen und Performances geben und anschließende moderierte Gesprächsrunden. Die Galerieräume könnten peripher verlassen werden.

Sandra Johnston, bildende Künstlerin aus Nordirland, ist seit 1992 international aktiv und arbeitet vorwiegend in den Bereichen ortsbezogene Performance und Installation. Oft untersuchen ihre Aktionen die Folgen von Traumata. Dies geschieht durch die Entwicklung von erinnerten Handlungen, die aus Formen des Zeugnisses und der empathischen Begegnung bestehen. Sie hat Lehr- und Forschungsprojekte durchgeführt, unter anderem zur Thematik „Trauma des Ortes“. Ihr Dissertationsprojekt hat den Titel „Jenseits des vernünftigen Zweifels: Eine Untersuchung zu Konzepten des Zweifels, Risikos und des Zeugnisses durch die Betrachtung von Performance-Kunst-Prozessen in Bezug auf Systeme der Rechtsprechung“. Außerdem verfolgt sie einen intensiven, kooperativen Austausch mit Alastair MacLennan und Dominic Thorpe.

IMG_5761 IMG_5774 IMG_5780 IMG_5788 IMG_5809 IMG_5813 IMG_5830 IMG_5834 IMG_5837 IMG_5844 (Fotos: Anja Ibsch)

Donnerstag, 19. April | Beginn 19:00 Uhr

Im Zentrum der eigenen Peripherie

Performances

Kuratiert von Anja Ibsch
und Teena Lange

#2 John Court

John Court ist Performancekünstler und lebt in Lappland. Zeit ist eines der wichtigsten Elemente in seiner Arbeit. In all seinen Aktionen beschäftigt er sich auch mit Zeichnen oder Schreiben, da Zeichnung Linie, Bewegung, Raum und Zeit verbindet. Die Performances können die Dauer eines Arbeitstages haben oder eine ganze Veranstaltung hindurch laufen. In letzter Zeit war er daran interessiert, dass die von ihm verwendeten Materialien die Dauer seiner Arbeit bestimmen. Er betrachtet seine Auftritte nicht als Solostücke, da ihnen das Element der Zusammenarbeit innewohnt. Die Performances von Court reagieren immer auf den spezifischen Ort, und oft schafft die kontinuierliche, sich wiederholende Aktion einen Rhythmus, der parallel zu dem des Ortes verläuft.

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Nächster Termin:

12. Juli 2018 – Sandra Johnston

 

 

Donnerstag, 22. Februar | Beginn 19:00 Uhr

Im Zentrum der eigenen Peripherie

Performances

Kuratiert von Anja Ibsch
und Teena Lange

#1 Evamaria Schaller

Im Laufe des Jahres laden Anja Ibsch und Teena Lange sechs Künstler*innen in das studio im HOCHHAUS ein, in deren künstlerischen Praxis Performance-Kunst im Zentrum steht. Egal ob Künstler*innen oder nicht: als handelnde Personen können wir alle zwischen Handlungen unterscheiden, die wir vollziehen oder unterlassen. Dabei spielen Zeit, Ort und Absicht oft eine ganz eigene Rolle. Warum ist es sinnvoll, von unterlassenen Handlungen zu reden? Nicht jeder Akt und nicht jede Tat müssen von einem selbst handeln, man kann auch mit einer gewissen Distanz über sich selbst berichten. Vor allem dann, wenn in einer Situation etwas Erwartetes nicht vollzogen wird. Was ist zentral, was ist un-/angemessen und was soll eigentlich die Peripherie sein?

Es wird individuelle Einführungen zu den Personen und Performances geben und anschließende moderierte Gesprächsrunden. Die Galerieräume könnten peripher verlassen werden.

Evamaria Schaller lebt und arbeitet in Köln als Performance- und Videokünstlerin. Sie ist Gründungsmitglied von PAErsche Aktionslabor (2010) für Performance-Kunst in Köln wie auch Teil des Künstlerduos JELLYSPOOR mit Andreas Gehlen. Ihre Soloarbeiten oszillieren zwischen Performance, Film und Installation. In ihren Performances verwendet sie Alltagsgegenstände und deren Absurdität, transformiert und dekontextualisiert jene. Schallers eigener Körper dient in allen Medien als Messinstrument. In ihren Erkundungen reflektiert und interveniert sie mit ortsbezogenen Möglichkeiten und kreiert Performances oder Installationen durch simple, klare Gesten. Das freie Experiment und die Leichtigkeit ihrer Forschung sind Ausdruck ihrer Persönlichkeit.

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Nächste Termine:

19. April 2018 – John Court

12. Juli 2018 – Sandra Johnston